Conferences

In addition to research and teaching, the department regularly hosts international conferences. In recent years it has distinguished itself in particular by organizing the 21st World Congress of the International Comparative Literature Association. Since 2009, graduate conferences organized by doctoral students have also been held at regular intervals.

23.–24.7.2015

Internationaler Workshop: Fantasy – Die Bedeutung des Imaginären für die Weltkonstitution

Universität Wien, organisiert von Paul Ferstl, Thomas Walach und Stefan Zahlmann

28.–30.11.2014

Fantasy Studies

Universität Wien; organisiert von Paul Ferstl, Thomas Walach und Stefan Zahlmann

Die Fantasy als intermediales Phänomen des 20. und 21. Jahrhunderts aus kulturwissenschaftlicher Perspektive zu profilieren, ist das Ziel dieser Konferenz. Fantasy ist zu verbreitet, zu allgegenwärtig im alltäglichen Medienkonsum, um unbesehen und unhinterfragt zu bleiben. Der Darstellungs- und Analyseschwerpunkt liegt auf einer breiten ideen- und motivgeschichtlichen sowie wissenschaftstheoretischen Kontextualisierung von Fantasy, deren spezifische Charakteristika mit ihren Darstellungs- und Deutungsmodi zentraler Bestandteil der Analysen sind.

17.–19.11.2011

Religion und Kapitalismus

Universität Wien; organisiert von Paul Ferstl, Robert König und Stefan Wedrac

Der Mensch ist zerrissen. Er ist Spielball mannigfacher Kräfte, die er nicht lenken, denen er sich aber auch nicht entziehen kann. Dies gilt nicht nur für ein Leben im 21. Jahrhundert, es skizziert seit jeher die Situation des Individuums im Verhältnis zur Gesellschaft, in der es lebt. In unseren Tagen hat diese Grundzerrissenheit zwischen Ich und Welt, Globalität und Individualität, Faktizität und Spiritualität, Endlichkeit und Unendlichkeit, Seele und Körper, und wie sie im Laufe der Geschichte noch geheißen haben mag, eine neue Maske angelegt: diejenige des Verhältnisses von Religion und Kapitalismus.

20.–21.11.2009

Owning the Mind: Eigentum Geist

Universität Wien; organisiert von Paul Ferstl und Stefan Wedrac

In der post-industriellen Gesellschaft wird Wissen zunehmend als Ressource gesehen und als Kapital behandelt. Eine mit der menschlichen Entwicklung untrennbar verbundene Wissensvermehrung hat sich zur Wissensexplosion gewandelt. Angesichts technischer Möglichkeiten, die mittlerweile geradezu allumfassend erscheinen mögen, stellt sich nicht nur die Frage nach Wert und Wahrhaftigkeit innerhalb der Informationsflut, sondern vor allem die altbekannte Frage: Wer sagt eigentlich, was Sache ist? Wie geht die Gesellschaft mit Wissen um? Wer darf Wissen schaffen, wie wird Wissen gespeichert, wie wird es weitergegeben - und vor allem - wem gehört das Wissen? Gibt es geistiges Eigentum? Und wenn ja: Hat die Gesellschaft das Recht, Zugriff auf das geistige Eigentum einzelner zu nehmen?